„Bewegt von Gottes Liebe bauen wir lebendige Gemeinden!“
Jahreslosung 2022

Monatsspruch Mai 2022

Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte. Joh 20,18

Maria aus Magdala wurde einst von bösen Geister gelebt - also fremdgesteuert gegen ihren Willen. Jesus hat sie von dieser versklavenden Macht befreit. Seitdem gehört Maria zu denen, die treu für Jesus sorgen, für ihn da sind und ihm nach-folgen. Wer Jesu befreiende Macht hautnah erlebt, und dann die eigene Freiheit bewusst mit ihm und seiner Lehre füllt, bleibt nicht leer. Er erlebt Jesus weiterhin, wächst und reift in seiner Persönlichkeit an ihm.

Maria aus Magdala wurde einst von bösen Geister gelebt - also fremdgesteuert gegen ihren Willen. Jesus hat sie von dieser versklavenden Macht befreit. Seitdem gehört Maria zu denen, die treu für Jesus sorgen, für ihn da sind und ihm nach-folgen. Wer Jesu befreiende Macht hautnah erlebt, und dann die eigene Freiheit bewusst mit ihm und seiner Lehre füllt, bleibt nicht leer. Er erlebt Jesus weiterhin, wächst und reift in seiner Persönlichkeit an ihm.

Maria geht am Ostermorgen an das Grab Jesu. Doch es ist leer. Sein Leichnam ist einfach weg. Das macht sie sehr traurig. Sie muss weinen. Auch uns macht vieles traurig und fassungs-los. Es gibt Umstände, die ziehen total nach unten. Dass
Menschen anderen Menschen so unendlich viel Leid zufügen können, macht vielen von uns zu schaffen. Wir verstehen  „den Tod“ nicht; schon gar nicht, wenn er uns total unnütz vorkommt.

Doch Gott lässt die Maria und uns damit nicht allein. Er holt uns ab. Er spricht uns an, redet hinein in unsere Gedanken-welt. Maria wird zunächst von zwei Engeln
angesprochen. Dann ist Jesus als Auferstandener plötzlich da, ohne dass sie ihn
erkennt. Gefangen in ihrem problemorientieren Denken, wendet sich Jesus ihr zu, indem er einfach nur ihren Namen ausspricht.

Auch uns holt er gerne in unseren Denksackgassen ab, indem er uns einfach nur mit unseren Namen anspricht. Das ist ein wunderbarer Moment. Denn dann gehen plötzlich bei denen, die mit Jesus leben die inneren Augen und Ohren auf. Maria sieht und erkennt Jesus neu. Ostern hat etwas damit zu tun, Jesus neu zu sehen und zu erkennen. Jesus tut uns gut, auch angesichts von Tod und Trauer gefangenen Gedanken.

Der Maria erklärt er nun, was für ihn dran ist. Erkennen, was als nächstes kommt, was dran ist, und das aus dem Mund Jesus annehmen. Wie oft wünschen wir uns das? Maria verändert die kurze aber intensive Begegnung mit Jesus. Sie geht zu den Jüngern und bekennt vor ihnen mutig: „Ich habe den Herrn gesehen,“ (obwohl er vor drei Tagen tot am Kreuz hin). Und sie gibt weiter, was er ihr gesagt hat.

Wie ist das bei uns? Geben wir mutig weiter, was wir von Jesus sehen, mit ihm erleben, er uns klar macht? Auch dann wenn es den menschlichen Verstand scheinbar überfordert?

Maria hat gelernt: Wenn Jesus spricht und beauftragt, darf ich nicht schweigen - egal was andere von mir denken könnten. Ich wünsche uns, dass Jesus an Ostern auch unser Denken neu sprengt und wir uns mutig auf seine Botschaft einlassen. Dann erleben auch wir neu: „Letztlich“ ist die Macht des Lebens mit und durch Jesus stärker als alle Mächte des Bösen und des Todes.

In diesen Sinn, eine befreiende Passions- und Osterzeit.

u schmidt

 

Dein/euer Thomas Ciliox - aus der FeG Essen-Kray