„Bewegt von Gottes Liebe bauen wir lebendige Gemeinden!“
Treffpunkt Bibel

Monatsspruch Oktober 2020

Suchet der Stadt Bestes, … und betet für sie zum HERRN; denn wenn´s ihr wohlgeht, so geht´s euch auch wohl.
Jeremia 29,7

Dieser Vers gehört zu einem Mut machenden Brief, den der Prophet Jeremia im Namen Gottes seinen von Jerusalem nach Babylon verschleppten Landsleuten geschrieben hat.  

Wörtlich beginnt der Vers: „Sucht den Schalom der Stadt“. Gott fordert seine Leute, die seit drei Jahren „irgendwie“ in einer ihnen völlig fremden Umgebung und Kultur überleben müssen auf, den Frieden und das Wohlergehen „ihrer“ Stadt in den Blick zu nehmen.
Trotz unserer eigenen Herausforderungen hat Gott in uns ein soziales Gewissen angelegt. Doch wie oft bleibt uns das Fremde in unserer Stadt verborgen – incl. der damit verbundenen Abgründe? Z.B. weil es uns Angst macht oder verunsichert, oder wir meinen, es ginge uns nichts an. Wie häufig schauen wir nur zu oder weg, wenn Mitbürger nicht mit sich selbst oder dem, wie ihnen Menschen oder Umstände zusetzen klar kommen?
Gott unserem Herrn liegt am Herzen, dass wir nach Möglichkeiten suchen, wie wir unseren Mitbürgern helfen können. Ein sehr wichtiger Schlüssel dabei ist, die Nöte und Probleme unserer Stadt und ihrer Mitbürger immer wieder betend vor ihn zu bringen. Beten schließt mit ein, auf Gottes Antwort hören zu wollen. Durch Eindrücke, die er schenkt, wird oft klarer, was für uns dran ist. Anstatt sich zu verrennen, zu übernehmen oder gleichgültig zu bleiben, holt unser Herr uns ab, wenn wir unsere Mitmenschen und deren Nöte vor ihn bringen. Einfach beten reicht aus. Z.B.: „Herr erbarme dich über …, und zeig mir, wie ich für … da sein kann.“
Unser Herr kennt deine und meine Persönlichkeit. Ihm sind unsere Möglichkeiten, Begabungen und Begrenzung bekannt. Er überfordert niemanden. Wer das Beste für seine Mitbürger im Blick hat und mit Gott seinem Herrn im Gespräch bleibt, wird aktiv und selbst beschenkt. Der eine baut seine Vorurteile ab. Die andere ihre Angst davor, ausgenutzt oder enttäuscht zu werden.
Werde in guter Abstimmung mit Gott aktiv. Denn er möchte unsere Stadt durch dich/uns positiv verändern. Was er in uns kultiviert und wachsen lässt, soll aus dir und mir überströmen. Damit tun wir unseren Mitbürgern sehr gut. Außerdem sagt Gott zu: „So geht´s euch auch wohl“.

Alles Gute beim dem, was wir Gutes (Bestes) für unsere Stadt tun, und dass wir erleben, wie es uns dadurch selbst gut geht.

 

 

 

 

 

 

Euer
Thomas Ciliox - aus der FeG Essen-Kray