Login
Hauptmenü
Sonntagsruhe
Sommerfest 2019
„Bewegt von Gottes Liebe bauen wir lebendige Gemeinden!“
Als 60plus-Kreis treffen wir uns alle 14 Tage um 15:00 Uhr im Café-Oase.
Jahreslosung 2019
"Suche Frieden und jage ihm nach!" Psalm 34, 15

 Herzlich Willkommen 
 Wir freuen uns, dass Sie sich für die Freie evangelische Gemeinde Essen-Katernberg interessieren.
 Sie finden hier alle Informationen rund um unsere Gemeinde.  Wer wir sind, Veranstaltungen, Termine, Neuigkeiten, Bilder und noch vieles mehr!
 Schauen Sie sich einfach mal um! Wenn Sie uns näher kennenlernen möchten, sind Sie herzlich zu unseren Gemeindeveranstaltungen
- insbesondere zum Gottesdienst (gleichzeitig Kindergottesdienst), der jeden Sonntag um 10.00 Uhr stattfindet eingeladen.

Monatsspruch August 2019

Jesus sprach zu den Zwölfen:
Geht und verkündet: das Himmelreich ist nahe.
Matthäus 10, 7

Liebe Leute ,
die Jesus-Bewegung wächst.
Immer mehr Männer und Frauen scharen sich um Jesus, sind mit ihm unterwegs.
Es sind beleibe und deutlich mehr als die bekannten sogenannten 12 Jünger.

Aber diese Zwölf beruft Jesus nun hier in Mt 10 in einer besonderen Weise.
Diese Zwölf symbolisieren das Volk Israel mit seinen 12 Stämmen.
Jesus knüpft damit an die Verheißungsgeschichte des Alten Testamentes an und führt sie weiter: Die Herrschaft Gottes ist da.
Das Zwölf-Stämme-Volk der Endzeit – der Heilszeit Gottes – beginnt mit ihnen. Diese Zwölf erhalten darum einen besonderen Auftrag:
„Geht und verkündet: das Himmelreich ist nahe.“ Klar ist damit: Nicht jede*r, der ein Jünger, eine Jüngerin Jesu ist, muss aufbrechen und ständig unterwegs sein. Maria, Martha und Lazarus zum Beispiel gehören auch zum Jüngerkreis Jesu – wohnen aber beständig in Bethanien.
Sie gehen also nicht hin, sondern bleiben da wohnen, wo sie herkommen. Sie haben eine andere Berufung: die der Gastfreundschaft und der finanziellen Unterstützung. Jede*r hat eine andere Berufung.
Das betrifft nicht nur das „Gehen“, sondern auch das „Verkündigen“.
Über die Zwölf hinaus gibt es viele Jünger*innen, die nicht verkündigen,
sondern helfen, heilen, trösten, unterstützen, tragen usw. Nicht jede*r kann alles.
Jede und jeder – schreibt Petrus in seinem ersten Brief (4,10f) – diene mit der Gabe, die er/sie empfangen hat: „Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt; wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht.
So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus“. Es wäre ein großes Missverständnis, wenn jede*r in unseren Gemeinde denkt,
er/sie müsse hingehen und verkündigen. Sondern es gilt immer wieder neu zu fragen:
Was ist meine Begabung, was ist mein Auftrag – wo werde ich gebraucht? Gebraucht mit dem, was Gott mir anvertraut hat? Um dann in Gottes Namen das zu gestalten und zu tun, was mir von ihm her aufgetragen ist.
Eins ist aber allen gemeinsam: Gottes Heilszeit ist in Jesus angebrochen. Sein Reich wächst – Gottes Liebe, seine Gnade und Barmherzigkeit sind die geltenden und prägenden Eigenschaften dieses Herrschaftsbereichs.
Daran muss sich all unser Tun, Reden, Handeln, Helfen orientieren: so dass durch uns hindurch aufleuchtet:
Das Himmelreich ist nahe; es beginnt schon jetzt. Gottes Liebe, seine Gnade und Barmherzigkeit – sie sind hier und heute erfahrbar.
Auch in unseren Gemeinden.

Aus Essen-Mitte grüße Sie herzlich








Ihr
Lars Linder