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„Bewegt von Gottes Liebe bauen wir lebendige Gemeinden!“
Als 60plus-Kreis treffen wir uns alle 14 Tage um 15:00 Uhr im Café-Oase.

 

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Jahreslosung 2019
"Suche Frieden und jage ihm nach!" Psalm 34, 15

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Monatsspruch Februar 2019

Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegen-über der Herrlichkeit,
die an uns offenbart werden soll.

Römer 8, 18

Ihr lieben ,
die ersten Worte des Paulus klingen ziemlich dick aufgetragen: "Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen ...". Wir könnten ihm unterstellen: „Paulus, du hast wohl nicht richtig leiden müssen, sonst hät-test du solche Worte nicht sagen können. Du weiß nicht, was ich alles an Leid durchgemacht habe oder gerade durchmachen muss.“

Natürlich weiß Paulus nicht, was wir im Einzelnen erleben müssen, aber sein eigenes Leben spricht eine ganz leidvolle Sprache. Er hat hautnah erlebt, was persönliches Leid bedeutet. Schon kurz nach seiner Bekehrung tauch-ten die ersten Mordpläne auf. Seine Missionsreisen sind durchzogen von Steinigung, Gefängnisaufenthalten, Misshandlungen, Angst, körperlicher Schwachheit, Tränen und noch viel mehr. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus seiner Leidpalette. Hätte jemand von uns ernsthaft mit ihm tauschen wol-len? Nein, danke!

Paulus macht das Leid nicht klein. Er weiß, wie schmerzhaft es sein kann. Es tut weh, wenn wir einen lieben Menschen durch den Tod verlieren, wenn eine Beziehung zerbricht, wenn ein Schlaganfall einen aus dem aktiven Le-ben reißt, wenn die Kinder nicht den Weg des Glaubens gehen, wenn wir benachteiligt werden, nur weil wir Christen sind, wenn… wenn… wenn… .

Paulus sieht allerdings ein ganzes Stück weiter, als nur auf das gegenwärtige Leid. Er hat die Ewigkeit und damit auch die Herrlichkeit Gottes im Blick. Und im Vergleich dazu, ist das, was wir jetzt alles erleiden müssen, so gut wie nichts. Davon ist er zutiefst überzeugt. Ich denke, dass Paulus Recht hat. Wir wissen zwar nicht im Detail, was alles auf uns bei Gott wartet, aber es muss herrlich sein. Im Vergleich dazu sieht das gegenwärtige Leiden blass aus.
Oder noch deutlicher gesagt: Wenn wir eines Tages bei Gott sind, wird das Leiden für immer und ewig aufhören.

Kann das für uns hier und heute eine Perspektive sein? Wird damit nicht un-ser jetziges Leiden ein bisschen erträglicher? Ich hoffe es.  

Aus Essen-Katernberg grüßt sie ganz herzlich   


Friedhelm Blaskowsky klein

F. Blaskowsky