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Bibelnotruf
12. - 19. Januar 2020 - Thema: Wo gehöre ich hin?
„Bewegt von Gottes Liebe bauen wir lebendige Gemeinden!“
Freundinnen - Abend 22.11.2019 - 19:00 Uhr
Als 60plus-Kreis treffen wir uns alle 14 Tage um 15:00 Uhr im Café-Oase.
Jahreslosung 2020
Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Markus 9,24

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 Wir freuen uns, dass Sie sich für die Freie evangelische Gemeinde Essen-Katernberg interessieren.
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- insbesondere zum Gottesdienst (gleichzeitig Kindergottesdienst), der jeden Sonntag um 10.00 Uhr stattfindet eingeladen.

Monatsspruch Dezember 2019

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet,
der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott
.
Jesaja 50, 10

Vielleicht geht es Ihnen ja wie mir beim ersten Lesen dieses Verses, mir ging dabei durch den Kopf: „Das ist ja leicht gesagt. Doch wie sieht es in der Realität aus? Wenn man im Dunkel ist?“

Jesaja jedenfalls redete nicht leichtfertig dahin, er kannte sich aus in dunkler und trauriger Realität. Das Volk Israel lebte in Dunkelheit, es hatte sich von Gott abgewandt und musste immer wieder ermahnt werden. Dann wurde es aus seiner Heimat vertrieben und lebte in Babylon in jahrzehntelanger Gefangenschaft. Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit waren Jesaja also durchaus vertraut.
Doch hier wie auch in anderen Stellen im Buch Jesaja wird deutlich, dass auch in tiefster Finsternis noch ein Licht leuchtet. Es ist das Vertrauen auf Gott, das Hoffnung gibt und die Dunkelheit vertreibt. Diese Hoffnung und dieses Vertrauen ziehen sich durch das ganze Jesaja Buch, durch sein persönliches Erleben und auch das Erleben des Volkes Israel. Und das sind keine leeren Worte, nicht leicht dahin gesagt. Denn dieses Vertrauen gründet darauf, dass Gott kein ferner Gott ist, sondern dass er lebendig ist und immer wieder eingegriffen hat. Er hat durch sein Handeln bewiesen, dass er vertrauenswürdig ist.
Gerade jetzt, zu Weihnachten, in der dunklen Jahreszeit, kommen uns durch Jesus Christus Licht und Hoffnung ganz nah. Auch Jesus kennt sich aus im Dunkel, auch er hat Trauer und Tod und Gottesferne erlebt. Er wurde Mensch und kam in diese Welt, in unsere Finsternis. Ganz persönlich. Für Dich und mich. Er ist das Licht, das die Dunkelheit überwunden hat und überwinden wird. Er geht mit in dunkle und scheinbar hoffnungslose Situationen, er geht mit zu Menschen in Not und Sorgen, er ist da, wenn wir nicht weiter wissen. Er ist das Fundament, auf dem wir ganz neu Vertrauen zu unserem Gott gewinnen können.
 
Dass Sie durch Jesus Christus dieses tiefe Vertrauen auf Gott erfahren können, wünsche ich Ihnen.


Ulrich Schmidt
Ihr Pastor Ulrich Schmidt, FeG Essen-Kettwig