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Liebling, fällt dir nichts auf?

Verfasser/in: Karin Ackermann-Stoletzky

Das Buch hat 3 Teile - der Kampf der Geschlechter, die erweiterte Familie und ich selbst, das unbekannte Wesen. Jedes dieser Teile enthält mehrere Kapitel. Den humorvoll ungewöhnlichen Titeln folgt jeweils ein Zitat von Menschen, deren Namen ich teilweise noch nie gehört habe.

 

Auf Seite 40 beginnt das Kapitel, in dem mit spritziger Ironie und hohem Wiedererkennungswert die Autorin Tipps für Anfängerinnen gibt, wie sie einen Streit vom Zaun brechen können. Alleine dieses Kapitel ist, wenn es richtig verstanden wird, nämlich wie man's nicht machen soll, eine wertvolle Hilfe für die Kommunikation zwischen den Partnern. Im Kapitel Ackermanns Tochter erklärt die Schreiberin den Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen. Das hat auch mit dem Gedächtnis zu tun und ist wichtig, um Situationen richtig betrachten zu können. Das Kapitel Selbstgespräche beschreibt das Aufstehen. Knackig, erfrischend und absolut lesenswert. Die Art, wie Frau Ackermann-Stoletzky in ihrem Buch über Gott schreibt, ist für mich schwer zu beschreiben. Man muss es einfach selber lesen. So normal und dennoch ist da der Hauch des Besonderen. In dem Buch sind auch Zeilen über das Glück zu finden. Eine Begriffserklärung, die Betrachtungsweise und ein treffend schönes Gedicht. Ich hätte mir in meiner Vergangenheit viele Tränen und Schwierigkeiten mit mir selbst sparen können, wenn ich das Kapitel Tipps, wie Sie sich ihr Selbstvertrauen ganz ruinieren können, gelesen, verstanden und angewendet hätte. Es ist so treffend geschildert und es schleicht sich mir der Verdacht ein, als hätte die Autorin nicht nur mich, sondern unzählige andere Menschen studiert. Ein sehr lebensnahes Kapitel. In dem Kapitel, in dem es um Zeit geht, stehen auch die 10 Gebote der Gelassenheit. Zwei davon will ich zitieren. Nicht weil sie die wichtigsten sind, sondern weil sie mir gefallen.

Gebot 6: Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen -und ich werde es niemandem erzählen.

Gebot 9: Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist. Und ich werde an die Güte glauben.

Man kann sich auch selbst sabotieren. Wie, und was man dagegen machen kann, ist im Kapitel Selbstsabotage zu lesen. Über das letzte Kapitel möchte ich nichts sagen, weil es meiner Meinung nach das wichtigste ist. Und das ist nicht mit 2 Sätzen zu erklären.

Um meinen Eindruck von dem Buch zu beschreiben, muss ich Worte wie klasse, gut zu lesen und empfehlenswert gebrauchen. Und doch sind sie zu schwach, um meine Begeisterung auszudrücken. Ganz bestimmt werde ich es noch einmal lesen und ich wünsche mir von euch Neugier und Interesse, an diesem Buch.

Sachliche Infos: Autor, Verlag usw.

Das Buch „Liebling, fällt dir nichts auf", ist im Brendow Verlag erschienen und kostet 12,95 Euro. Die Autorin Karin Ackermann-Stoletzky lebt mit ihrem Mann, dem Journalisten CyrIII, in Solingen. Sie arbeitet als Supervisorin und pendelt zwischen ihren Beratungspraxen in Solingen und Wittmund hin und her. Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, wird auf ihrer Internetseite, die auf der Buchrückseite notiert ist, fündig.

Vorgestellt von Martina Siech am 03.05.2009 in der Einleitung zum Gottesdienst.