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Jahreslosung 2016


© Otto Aurin
  Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.
Jes 66,13

Verkündigung zur Jahreslosung 2016

Gott spricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“
Jesaja 66. 13 


1. Problemstellung 

Trösten, das ist leichter als gesagt als getan. Das stellen wir meist fest, wenn wir ein Kondolenzschreiben verfassen müssen oder
wenn wir nach Worten und angemessenen Verhaltensweisen trauernden, enttäuschten oder fassungslosen Menschen gegenüber suchen.

Trösten ist leichter beschrieben und gepredigt als gemalt. Denn die Wörter kann ich genau setzen, kann Erklärungen und Begründungen einfügen,
kann auf Beispiele zurückgreifen und innere seelische Vorgänge versuchen zu beschreiben. Doch wie setzt man Sprache, eine Verheißung,
eine Zusage in eine bildnerische Darstellung um? Wie lässt sich etwas Geistig-Emotionales in sinnlich Wahrnehmbares umsetzen?
Ähnliches gilt übrigens auch für die Musik.
Sicher ist, ich muss mich erst vom Wort her inspirieren lassen, dieses durch Lesen, Verstehen und betend auf mich wirken lassen.

2. Inspiration 

Trost spenden und Trost annehmen ist ein zwischenmenschliches Geschehen. Es ist ein unsichtbarer geistig seelischer Austausch,
der vor allem die Gefühlsebene betrifft, also einen ganz persönlichen Bereich, der bildnerisch nicht erfasst werden kann, höchsten in symbolischer Übertragung.

In der Tröstung versucht ein Mensch einem anderen, einem entmutigten, niedergeschlagenen, hoffnungslosen,
verwirrten oder verzweifelten Menschen wieder Mut, Hoffnung, Vertrauen, Hilfe anzubieten.

Ihn wieder innerlich zu festigen, Grund unter die schwankenden Füße zu legen.
Das Wort „Trost“ entstammt der Bedeutungsgruppe „treu, fest, stark“ Trösten bedeutet,
einen innerlich wie äußerlich geschwächten Menschen wieder zu festigen, ihm Vertrauen wiederzugeben. 

Auch wenn in der Jahreslosung Gott zu seinem Volk Israel, das sich damals in einer scheinbar Aussichtlosen Lage befand, spricht,
kommt er uns durch den Vergleich mit einer Mutter menschlich ganz nahe. Denn das ist eine Urerfahrung des Tröstens,
auf die wir alle zurückgreifen können, ja die sogar unsere Grundeinstellung zum Leben als „Urvertrauen“ in die Sinnhaftigkeit des Daseins wesentlich bestimmt.
Dabei muss man nicht nur an die frühe Mutter-Kind –Beziehung denken, sondern darf getrost den Vater mit einbeziehen
und man darf sich das Kind auch als schon erwachsen vorstellen. Die Bibel schafft hier keine Generationen- oder Geschlechterhierarchie,
sondern verweist auf eine innere Haltung zwischen Tröstern und Getrösteten hin.
Diese Haltung sollte von Natürlichkeit, Liebe, Zuwendung, Nähe, Offenheit, Vorurteilsfreiheit, Selbstlosigkeit, Verständnis, Mitgefühl geprägt sein.
Wie lässt sich diese persönliche Inspiration in einem Bild darstellen?

3. Bildliche Darstellung 

Eine bildliche Darstellung besteht lediglich aus konturhaften, farblichen, flächigen und kompositorischen Elementen (Signalen/Zeichen).
Diese können beim Betrachter jedoch sehr unterschiedliche Vorstellungen, Gedanken, Gefühle und Erinnerungen, insgesamt Eindrücke entstehen lassen.
Von daher war meine Ausgangsfrage, inwieweit könnte das Bild von sich aus einem Betrachter Trost bieten?
Wie kann das Medium „Gemälde“ selbst „Botschaft“ werden, ohne einen ausführlichen Beipackzettel von Erklärungen mitliefern zu müssen.

Deshalb halte ich die Rückmeldungen aus der Gemeinde, wie wir dies seit Jahren praktizieren, in lockerer Form,
aber auch von teilweise ausgefeilt verfassten Eindrücken, für eine gute Grundlage,
die dem Gedankenaustausch und der Gesprächsanregung innerhalb der Gemeinde sehr dienlich sein kann und sollte.
So kam eine erste Meldung von Herrn C., der fand, dass in dem Bild die tragische Geschichte eines Liebespaares erzählt wird,
in der der Verlobte wenige Tage vor der Hochzeit im Meer ertrunken ist und die Tochter in ihrer Verzweiflung nun Trost bei der Mutter findet.

3.a) Das Meer

Von acht Meinungen zu dem Bild sahen sieben Betrachter die beiden großen Flächen als Meer. Die chaotisch wirkenden Formen und die von Schwarz,
Blau bis ins Türkis und Weiß wechselnden Farben wirken unruhig, ja, wie Frau C. schreibt: „… es erinnert an ein unruhiges Meer mit hohen Wellen.
Wenn man länger die Farbgestaltung betrachtet, hört man förmliche die Wellen rauschen und das Meer toben.“

Dieser Eindruck ist natürlich übertragbar auf unser Leben schlechthin.
So lässt schon der spätantike Philosoph/Theologe Anicius Boetius ( 480 bis 526) in seinen „Tröstungen der Philosophie“
die Weisheit sprechen: „Du darfst dich also nicht darüber wundern, wenn wir auf dem bewegten Meer des Lebens
von den von allen Seiten wehenden Stürmen übel mitgenommen werden.(S.14 u.).“

Auch Herr K. schreibt: „Das wogende Meer deutet auf die vielen Nöte, Anfechtungen, Krankheiten etc. hin.“ So ist das Leben,
auch wenn es vorübergehend anders aussehen mag, niemand bleibt verschont von Sorgen, Leid und Ängsten bis hin zum letzten Augenblick,
der Begegnung mit dem Tod.

3.b) Die Ruhezone

In diesem Bild vom Leben ist aber vom Wort Gottes her, ein weiteres Bild, sozusagen ein Bild im Bild platziert. Das tobende, unsichere Meer ist nicht alles.
In der Mitte gibt es eine Ruhezone. Sie ist farblich in warmen Farben (Gelb, Ocker, Braun) und scharfen Konturen vom „bedrohlichen Meer“,
wie Herr F. schreibt, abgesetzt. Die angedeuteten Figuren haben wieder Boden unter den Füßen. Hier findet das Auge einen „ruhenden Ort“.

„Die Fläche erinnert mich an die Arche, einen Ort der Ruhe und Geborgenheit inmitten tosender Wasserwogen“, schreibt Herr C.

Somit wird ein anderes Stück Lebensrealität erfasst. Der wechselnde Kontrast von Chaos und Ordnung, von Kälte und Wärme,
von Bedrohung und Sicherheit, von Bewegung und Ruhe, von Konkretem und Abstrakten entspricht ganz dem biblischen Bild vom Leben
wie es auch Martin Luther in seiner Schrift von den „Vierzehn Tröstungen…“ niedergelegt hat: „Wahrer Trost kann nur aus der Schrift schöpfen.
… Die Heilige Schrift hält uns immer zwei Bilder des Lebens vor. In guten Tagen weist sie uns hin auf den Ernst böser Zeiten,
und in bösen Tagen erinnert sie uns an die Tage des Glücks.“

Trösten bedeutet in einer Situation äußerer oder innerer Bedrohung, Verwirrung, Verunsicherung eine Zone der Ruhe zu bieten,
Besinnung zu ermöglichen, Zuhören können, Nähe bieten. Menschen brauchen Trost, ob gläubig oder nicht gläubig.

3.c) Nähe bieten

Die beiden Figuren in der Bildmitte, sammeln die Aufmerksamkeit der Betrachter. Sie werden durch ihre Kleidung als Mutter und Tochter identifiziert.
Beeindruckend ist die direkte körperliche Nähe der beiden.

„Die Gesichter sind einander zugewandt. Hilfe suchend und Liebe zusprechend.“, so sieht es Herr F. Und weiter: „Die Tröstende handelt im Sinnes Gottes.
Gottes Wesen färbt auf sie ab.“ Gott wird in solchen Augenblicken wirklich Mensch. Deshalb haben wir alle die Aufgabe nach

Thess. 4, 18 und 5,14:           

            - Tröstet euch … untereinander.

            - Tröstet die Kleinmütigen.

            - Tragt die Schwachen.

            - Habt Geduld mit allen.

Frau C. misst auch den angedeuteten Figuren im Hintergrund noch eine Bedeutung zu, die vielleicht schon als Getröstete in die Zukunft gehen.
Oder sind es gar „unsichtbare Engel“, die Gott uns zur Seite stellt, fragt sie.

 3d) Die Kraft Gottes

Woher gewinnen wir die Kraft zu trösten und in schwierigen Lebenslagen nicht selbst zu verzweifeln?

Der oberste Bildrand in graublau des Himmels gehalten, enthält das Wort der Verheißung Gottes. Durch den Kreis ist angedeutet,
dass Erde und Himmel miteinander verbunden sind. Gottes Gegenwart wird angedeutet in dem wahren Tröster, den Heiligen Geist.
Er bietet Schutz und Geborgenheit, wie sie einst dem Zeichen des Regenbogens mitgegeben worden sind.
So versteht ihn auch Frau C. als Ausdruck von „Gottes Bund mit den Menschen.“

Zu diesem Zeichen habe ich mich anregen lassen, als ich im vergangenen Sommer das Himmelsschauspiel eines Halokreises um die Sonne erleben durfte.
Einen Lichteffekt bzw. Lichtring in den Spektralfarben, in dessen Mitte das grelle Sonnenlicht, in einer unverträglichen Helligkeit leuchtet.
Eine für mich außergewöhnliche Himmelerscheinung, die ich hier in einfache Acrylfarben zu übersetzen versuchte.
Für Herrn G. wird mit dem Kreis „das Wesen Gottes“ angedeutet, die Vollkommenheit in der Kreisform, die Einheit in der Vielheit der Farben.
Es entsteht damit ein Gegenentwurf zu den chaotischen und rechteckigen Formen des übrigen Bildes.

Der Geist ist der wahre Tröster, denn er gibt uns die Weisheit und Klugheit, die Kraft und die Weitsicht,
in diesem Leben zu bestehen und die Ewigkeit im Auge zu behalten. Darum lasst uns bitten und danken jeden Tag.

4. Das Geheimnis des roten Meeres.

Zu Schluss noch eine ernste und frohmachende Geschichte, die uns allen Mut machen sollte, Gottes Verheißungen zu vertrauen und auf seinen Trost zu hoffen.
Diese Geschichte enthüllt auch ein wenig die Bedeutung des unteren Bildbereiches, der verschiedentlich als Strand am roten Meer gesehen wurde.

Das Geheimnis des Roten Meeres

In Holland wurde während des Zweiten Weltkriegs eine jüdische Frau in einen Güterzug nach Auschwitz getrieben. Sie hatte solche Angst,
dass sie fast irrsinnig wurde. In dem von Menschen überfüllten Waggon entdeckte sie einen alten Rabbi. Sie stürzte auf ihn zu,
umschlang seine Beine und schrie: „Helft mir doch, ich werde verrückt vor Angst!" Da legte der Rabbi seine Hand auf ihren Kopf und fragte: „Kind,
kennst du das Geheimnis unseres Volkes nicht? Das Geheimnis Israels ist das Geheimnis des Roten Meeres. Es gibt keinen Weg um das Meer herum.
Keinen Weg darüber oder darunter her. Der Weg Gottes führt mitten durch das Rote Meer hindurch. Und nun leg deine Hand in Gottes Hand.
Und dann geh in das Wasser hinein! Und du wirst staunend erleben, dass es zurückweicht." Und das Wunder geschah.
Die Frau wurde still. Und die irre Angst fiel von ihr ab.

Axel Kühner

Amen 

Gedanken zum Bild der Jahreslosung 2016

Gott spricht: Ich will dich trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jes. 66,13

Der Blick des Betrachters wird von der Bildmitte angezogen: dem gelben Feld mit den Personen.
Von dort geht er nach oben zu dem bunten Kreis und dem blauen Streifen mit dem Vers der Jahreslosung.
Das Auge sucht Ruhepunkte angesichts des tobenden Meeres.

Der bunte Kreis ragt in das obere blaue Band hinein, das sich über die ganze Bildbreite ausdehnt.
Er teilt die Jahreslosung in zwei Hälften: In der linken Hälfte steht die Zusage Gottes zu trösten,
in der rechten Hälfte wird die Art des Trostes durch ein Bild (einen Vergleich) erläutert: wie eine Mutter tröstet.

Der bunte Kreis wird im Zentrum durch die Farbe Weiß bestimmt, den schmale Ringe in Blautönen und einem Gelbton umgeben.
Das Ganze wird eingerahmt von einem Ring in auffallender roter Farbe. – Für mich wird durch diesen Kreis mit seinen Ringen das Wesen Gottes beschrieben:
der weiße Kreis steht für die Reinheit und Heiligkeit Gottes (die Farbe Weiß ist auch der Jahreslosung beigemischt);
der blaue Ring, der mit dem Blau des oberen Streifens korrespondiert (= Himmel, Welt Gottes) steht für Jesus Christus, der an Gottes Seite ist;
der Türkis farbige Ring könnte symbolisch für den Heiligen Geist stehen (Hes. 1, 16). Der gold/gelbe Ring kennzeichnet die Herrlichkeit Gottes.
Das alles wird abschließend umgeben von dem roten Ring, dem Symbol der Liebe des dreieinigen Gottes.

Der bunte Kreis (= Vollkommenheit Gottes, Einheit in Vielfalt) steht im Kontrast zu den übrigen rechteckigen Feldern des Bildes.

Das aufgewühlte Meer mit seinen Schaumkronen wirkt bedrohlich. Sind es Schicksalsschläge, die über einen hereinbrechen und dem Betroffenen wie eine Übermacht vorkommen, der er hilflos ausgeliefert ist? Leben in unruhigem (Fahr-)wasser.

Dagegen geht von dem gelben Feld in der Mitte eine wohltuende Ruhe aus. Zwei weibliche Personen stehen im Vordergrund: wohl Mutter und Tochter.
Sie stellen die zweite Hälfte der Jahreslosung dar: Die Mutter legt ihren Arm beruhigend um die Schulter ihrer Tochter.
Diese scheint bei der Mutter Schutz zu suchen und hält sich an ihr fest. Die Gesichter sind einander zugewandt: Hilfe suchend und Liebe zusprechend.
Das Gewand der Mutter ist im BlauWeißton dargestellt, in den Farben, die auch bei der symbolischen Darstellung Gottes benutzt wurden:
sie handelt als Tröstende im Sinne Gottes (Gottes Wesen färbt auf sie ab.).
Die Kleidung des Mädchens purpur/violett: steht sie für Angst, Leid (Passionszeit)? Beide Personen werden in ihrer Umarmung fast zu einer Einheit.

Die weiteren schemenhaften Figuren im Hintergrund könnten andeuten, dass Gottes Zuspruch allen Menschen gilt.

Das tobende Meer wird am unteren Rand durch einen schmalen Purpurstreifen (Gottes Herrschaft?) begrenzt, an dem sich ein gold/gelber Streifen = Strand?
Fester Boden unter den Füßen? Das rettende Ufer? anfügt und das Bild abschließt.
Der Trost Gottes ist wie eine Schneise durch das Meer der Bedrohung zum rettenden Ufer (‚Durchzug durch das Rote Meer‘)

Das ruhige blaue Band am oberen Bildrand könnte auch darauf hinweisen, dass Gott, der das Meer erschaffen hat, als Schöpfer über den Naturgewalten steht.
In der Verbindung mit der Bildmitte entsteht die Form eines Kreuzes, dem Symbol der rettenden Liebe Gottes, und erinnert an den Zuspruch:
‚Ich bin bei euch alle Tage.‘

Gerd Führer

 

Gedanken zur Jahreslosung 2016

(Betrachtungen und Eindrücke zum Jahresbild)

Gott spricht: Ich will dich trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jes. 66,13

Blickfang des Bildes ist ganz eindeutig das gelbe Feld, in dessen Mitte sich eine weibliche Figur in einem blauen Gewand befindet.
Sie erinnert mich an Maria, wie sie in vielen Darstellungen zu sehen ist. Auf den ersten Blick wirkt es so, als habe sie ein Kind auf dem Arm;
schaut man genauer hin, entdeckt man, dass die rote Person, die sie umarmt, ebenfalls erwachsen ist und auf dem Boden steht.
Diese Person ist aber kleiner und wird von der "Mutterfigur" nicht nur umarmt, sondern auch beschützt. Beide stehen auf einem hellen, ruhigen Untergrund.
Ihre Gesichter sind einander zugeneigt und so weit voneinander entfernt, das sie sich gut in die Augen sehen können.
Links und rechts der beiden sind – so scheint es für mich – weitere Personen angedeutet, diese sind teilweise recht nah bei dem Personenpaar,
teilweise stehen sie weiter weg. Es ist nicht klar, ob sie die rote Figur auch beschützen wollen oder ob sie darauf warten,
ebenfalls von der blauen Person umarmt, beschützt und getröstet zu werden. Vielleicht sollen es auch "unsichtbare" Engel sein, die Gott uns zur Seite stellt?

Über dem gelben Feld befindet sich ein Kreis aus vielen bunten Farbringen.
Er erinnert mich an den Regenbogen und damit an Gottes Bund mit uns Menschen im Anschluss an die Sintflut und an die Rettung
von Noah und seiner Familie mit Hilfe der Arche.

Der Bildhintergrund ist in wabernden, vielfältigen Blau- und Weißtönen gehalten. Hier sind für mich zwei Interpretationen möglich:

Zum einen erinnert mich das Gemalte an ein unruhiges Meer mit hohen Wellen. Wenn man länger die Farbgestaltung betrachtet,
hört man förmlich die Wellen rauschen und das Meer toben. Die Personen in der Mitte, im gelben Feld, stehen dazu im Kontrast in der Stille,
nichts kann ihnen etwas anhaben. Das sich umarmende Personenpaar strahlt Ruhe und Geborgenheit inmitten eines Sturmes aus.

Die zweite Assoziation, die ich mit dem Bildhintergrund verbinde, ist der Himmel. Die Farbgebung könnte darauf hindeuten,
dass wir bei dem himmlischen Gott die Ruhe finden, die wir brauchen und dass er uns tröstend in den Arm nimmt – bildlich gesprochen schon hier auf der Erde,
in dem wir es spüren. Aber auch, wenn wir gestorben sind, bei ihm im Himmel. Dort wird es kein Leid und keine Tränen mehr geben,
es wird unvorstellbar schön, "himmlisch" sein.

Der untere Bildrand ist mit einem gelben Rand versehen, darüber eine wenig Rot.
Das Gelbe könnte – bei meiner ersten Interpretation – der Strand des Meeres sein.

Der Bibelvers selbst steht in weißen Buchstaben auf blauem Untergrund über dem Bild. Das Blau des Hintergrundes könnte die Treue Gottes symbolisieren.
Der Text ist so aufgeteilt, dass die eigentliche Aussage auf nur einer Seite steht: "Gott spricht: Ich will euch trösten".
Diese Aussage alleine wäre schon ausreichend und mutmachend. Auf der rechten Seite folgt dann noch (wie in der Jahreslosung geschrieben)
eine genauere "Beschreibung", ein "Beispiel", wie Gott uns trösten will: nämlich wie eine Mutter. An das Wohlwollen der eigenen Mutter,
ihre Liebe und ihre Fürsorge werden sich vermutlich die meisten Menschen dankbar erinnern
– ich jedenfalls tue es und genieße diese Zuneigung und Zuwendung meiner Mutter (und meines Vaters) noch heute.

Andrea Czichy, Jan. 2016

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