Login
Hauptmenü

Jahreslosung 2018

Jahreslosung 2018

  Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21, 6

 ©Otto Aurin

Verkündigung zur Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung. 21, 6

1. Vorüberlegungen: Fragt man einen Künstler unserer Tage, ob er sein Werk interpretieren könne oder ob er zum besseren Verständnis wenigstens ein paar Tipps oder Hinweise  geben könne, wird er in 99 % der Fälle das Ansinnen ablehnen und sagen: „Nein,  mein Werk spricht für sich. Was  ich mitzuteilen habe hängt an der Wand, finden Sie in meinem Buch oder in der Partitur:“ Manchmal sagt der Künstler vielleicht auch: „ Ich war früher in der Schule nicht so gut und Malen hat mir seit jeher gefallen, „Ja, ich bin völlig unvernünftig. Eigentlich wie alle Künstler, die gute Kunst machen.“ Heute ist dieser Künstler einer der höchst dotierten modernen deutschen Maler.
Wir, in unserer Gemeinde, praktizieren in diesem Jahr schon das dreizehnte Mal, dass ein Bild zur jeweiligen Jahreslosung der Kirchen gemalt und in unseren Räumen ausgehängt wird und dazu eine Auslegung/Ausdeutung  erfolgt.

Nun könnte man im Hinblick auf das alttestamentarische Bilderverbot (Du sollst dir keine Bildnis machen….5.Mos.5,8) die grundsätzliche Frage stellen: „Dürfen denn Bilder in den Kirchenräumen überhaupt geduldet werden? – „Nein“…,  sagt der Heidelberger Katechismus in der Antwort auf die 98ste Frage, die dieses Problem des Bilderverbots zum Thema hat, in Anlehnung an 2. Petr. 1, 19,
„..denn wir sollen uns nicht für weiser halten als Gott, der seine Christenheit nicht durch stumme Götzen (Ikonen), sondern durch die lebendige Predigt seines Wortes unterwiesen haben will.“
Das Bild ist von Menschenhand gemacht, das Wort kommt aus dem Geist, der Weisheit Gottes und hat von daher eine ganz andere Qualität.
Insofern verstehe ich die Jahresbilder nicht als ehrwürdige kostbare Ikonen, die von sich heraus eine Botschaft weitertragen (i.d. Sinne von „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“).
 Sondern das Wort, die biblische Botschaft von der Liebe Gottes zu uns Menschen, bleibt der Kernbestandteil der Verkündigung. Bilder sind aber auch nicht nur Dekoration. Denn es gehört Mut zum Bekenntnis dazu, ein Bild mit einem biblischen Wort zu Hause oder auf dem Arbeitsplatz aufzustellen. Denn die bildliche Darstellung und das Wort sind aufeinander bezogen. Beides, das Wort und die bildliche Darstellung zusammen regen den Betrachter  an,  werden in unterschiedlicher Weise aufgenommen und geistig sowie gefühlsmäßig verarbeitet. Damit werden verschiedene Anregungen zu Überlegungen und Gesprächen gegeben.
In diesem Sinne haben wir seit Jahren die Übung in der Gemeinde, dass interessierte Betrachter/innen bei der Auslegung der Jahreslosung im Zusammenhang mit dem Bild ihre Eindrücke und Gedanken mitteilen und untereinander austauschen können. Ich bin dankbar, für die vielen guten Ideen und Anregungen, die auch in diesem Jahr wieder dazu vorgebracht wurden. Ich habe diese an einigen Stellen in die heutige Verkündigung mit eingearbeitet. Besonders erfreut war ich  über die zahlreichen Einlassungen von junge Leuten, die sich mit dem Wort und dem Bild auseinandergesetzt haben und mir ihre Ergebnisse zukommen ließen. Die Spannbreite der Ausführungen bewegte sich von weitgreifenden und tiefgehenden Überlegungen bis zu stichwortartigen Meinungsspots. In allen sind greifbare und geistlich hilfreiche Anregungen zu finden. Somit kann ich festhalten: Bild und Wort bieten viele Anregungen, sich mit der Botschaft der Bibel in besonderer Weise zu befassen. Kritisch, meditativ, erwartungsvoll, erbauend, suchend.
2.  Meine Vorgehensweise: Zu meinen Intentionen ein paar Anmerkungen. Die Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Jahreslosung begann etwa im Spätherbst des vergangenen Jahres als mir das Wort eher zufällig zu Ohren kam.  Hätte ich bewusst danach gesucht, wäre ich sicher schnell fündig geworden. Aber ich habe auf die Begegnung, die Ansprache gewartet. Ich habe auch nicht nach Auslegungen und bildlichen Umsetzungen Ausschau gehalten, die schon frühzeitig und reichhaltig auf dem christlichen Büchermarkt und im Internet zu finden gewesen wären. Auch hierbei ließ ich mich von meinen eigenen spontanen Einfällen und den daraus folgenden Überlegungen leiten. Wobei ich die sog. eigenen Einfälle in diesem Zusammenhang als Impulse und Angebote aus der Fülle göttlicher Weisheit verstehe, die sich in seinem Wort jedem in persönlicher Weise öffnen.
2. 1. Anknüpfungspunkte: Bei diesen Vorüberlegungen nahm das Wort „Quelle“ sofort eine themenführende Stellung ein. Ich erinnerte mich an meine Jugendzeit. Wir wohnten auf einem Berg. Unser Wasser musste aus einem Brunnen gepumpt werden. In  trockenen Sommern sank allerdings häufiger der Grundwasserspiegel des Brunnens und das Wasser musste dann eimerweise von einer Quelle am  Fuße des Berges  herauf geschleppt werden. Das war eine mühsame und unliebsame Beschäftigung. Auch erinnerte ich mich an Quellen, die ich im Laufe meines Lebens erwandert hatte: Donauquelle, Ederquelle,  Murquelle, Ruhrquelle und etliche andere. Jedes Mal war es kleines erfüllendes Erlebnis aus der Quelle einen frischen Schluck zu nehmen, von dem man wissen konnte, dass dieser nach hunderten oder tausenden von Kilometern vielleicht im Schwarzen Meer, im Mittelmeer oder in der Nordsee aufgegangen wäre. Auch viele kleinere Quellen ohne Name tauchten in meiner Erinnerung auf. Kleine sprudelnde, stille glatte in Wald- und Sumpfgebieten oder solche, die vom Gletscherwasser gefüllt worden waren  und dann an irgendeiner Stelle unvermittelt und eiskalt hervorschossen.

2. 2. Die Frage des Ursprungs  Bei aller Unterschiedlichkeit haben die Quellen doch etwas gemeinsam, sie  beinhalten den Charakter des Ursprungs. Auf das Bild bezogen fragten Jugendliche/r: „Was könnte am oberen Ende das Schwarze (auf dem Bild) sein? – ein Berg, ein Felsen, der Ursprung? Andere: „ Ist das Schwarze evtl. der Horizont? - und die gelbe Schrift (Buchstaben) sind die Sterne, die in dunklen und schwierigen Zeiten gebraucht werden.“
Eine weitere Frage und mitgelieferte Antwort: „Die Quelle kommt aus dem Dunklen? Assoziere, Gott ist die Quelle.“
Auch Gerd F. schreibt: „Das Schwarz ist geheimnisvoll, es kann nicht eingesehen werden – vielleicht eine Felswand, in derem Inneren der Ursprung der Quelle zu vermuten ist. Gott ist die Quelle des Lebendigen. In Offb. 22, 1 heißt es:“.. der Strom entspringt am Thron Gottes und des Lammes.“


Doch wo ist der Ursprung? Die untergründige Entstehung von natürlichen Wasserquellen mögen Wünschelrutengänger oder Geologen zurückverfolgen können. Bei geistigen Quellen, d.h. woher ein Gedanke, eine Idee oder Strömung kommen könnte, wo diese das erste Mal auftauchten,  ist schon ein schwierigeres Unterfangen. Noch hilfloser stehen wir da, wenn nach Antworten auf die Ursprünge des Kosmos, der Welt, des Lebens Ausschau halten.
2.3. Antwort der Bibel: 
Nehmen wir die Bibel zur Hand und suchen darin nach einer Antwort, finden wir die  klar gesetzte Aussagen in Joh. 1, 1:  „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Deshalb steht in dem Bild das Wort auch ganz oben. Das hat auch Dieter O. deutlich in Anführungszeichen gesetzt: „Das Wasser der Quelle(das Wort) kommt von ganz oben.“ Es hebt sich In der Farbgebung vom dunklen Hintergrund ab. Gott der Ursprung alles Seienden und Denkbaren bleibt für uns unerkennbar. Aber sein Wort verhallt nicht irgendwo im kosmischen Rauschen, sondern es ist  greifbar, spürbar, sichtbar geworden. Gott spricht und es geschieht. Es wirkt bis in unsere Zeit hinein bis auf den heutigen Tag. Das Licht, Sonnenauf- und –untergang, jeder Regenbogen, die Jahreszeiten, Erde und Meer, Pflanzen, Tiere, Menschen alles ist substanzgewordenes Wort Gottes. Damit ist er uns Menschen nahe. In seiner Schöpfung können wir ihn erkennen, schreibt Paulus an die Römer (Röm. 1, 20)  „Denn sein unsichtbares Wesen- das ist seine ewige Kraft und Gottheit- wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, erkennbar an seinen Werken, so dass sie (die es nicht glauben wollen)  keine Entschuldigung haben. Gott spielt kein Verstecken mit uns. So wie wir Menschen uns mit jedem einzelnen Wort zu erkennen geben, so gibt sich Gott in seinem Wort zu erkennen. Letztendlich hat sich sein Wort in Jesus Christus realisiert, so dass wir in ihm Gott den Vater erkennen können. „Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes“, schreibt der Apostel Paulus an die Kolosser (Kol.1,15).
Kritik: Martina S. meldet gerade vom Schöpfungsgedanken her auch eine Kritik an dem Bild an: Wo sind die Menschen, wo die Tiere auf dem Bild, ich vermisse eine Andeutung: „Ein Frosch zum Beispiel (klein in einer Ecke) – er hätte von der Farbe her gepasst und wäre zum Symbol von Leben geworden.“
Recht hat sie, und daran erkennen wir, dass Gottes Schöpfung vollständig und sehr gut ist während Alles von Menschenhand Geschaffene immer fragmentarisch (bruchstückhaft) und unvollständig ist.
2.4. Entwicklung Wie jede Quelle ihr Wasser spendet in ein Rinnsal, in einen Bach, in einen Fluss, einen Strom bis ins Meer hinein, so quillt auch Gottes Wort auf in der ganzen Schöpfung. Auch auf dem Bild erkennt man, dass von der Quelle aus, der weiße Farbstrom zunimmt und schließlich fast die ganze Bildbreite ausfüllt.
Melina B.: hat diesen Entwicklungsprozess ganz praxisnah und überzeugend ausgelegt: „Wenn wir zur Welt kommen, sind wir eine kleine Quelle Gottes, die aber, wenn wir uns darauf einlassen zu einem Bach heranwächst.“ Verstehen wir es recht, Melina sieht in einem jeden von uns eine Quelle, ein fließendes Wasser. Dieser Gedanke lässt viele weitere Deutungen zu zur Strömungskraft, zur Wasserqualität, zur Fließrichtung usw. Lassen Sie ihren Gedanken freien Lauf!


Ja; Ricarda und Tim haben in ihren gemeinsamen Meditation das so verstanden: „ Unser erster Eindruck von dem Bild war, dass das Wasser auf einen zukommt und sehr schnell in unsere Richtung fließt und lebendig ist. …Jeder Mensch hat Zugang dazu.“ Ein anderer Jugendlicher meint: „Perspektivisch habe ich den Eindruck als stünde ich auf einer Brücke mit einem gewissen Abstand vom Wasser-man muss noch den Schritt zum Wasser hin gehen, sich trauen.“
 Ein versteckter Aufruf von der Brücker herunter zu kommen, den Abstand zur Quelle zu überwinden, direkten Kontakt zu Gott aufzunehmen.
3. Das lebendige Wasser Auf dem Bild hat das Wasser schon seine Ursprünglichkeit etwas hinter sich gelassen. Es sprudelt und springt wie der Fortgang einer endlosen Geschichte der Schöpfung des Lebens. Die Einladung Gottes an uns von Urzeiten an bis in unsere Tage hinein fließt unaufhörlich: Ich strecke meine Arme aus. Warum rief ich und niemand antwortete. (Jes. 50, 2)
Gott lädt uns ein, unseren Durst nach Leben, d.h. Freude, Glück, Erfahrung, Liebe, Schutz, Geborgenheit, Trost, Tatkraft, Erkenntnis und vieles mehr nicht an trüben und versifften Quellen zu stillen, sondern bei ihm, in der Gemeinschaft mit ihm. So bekennt es Petrus: „Herr wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“ (Joh. 6, 68)
Vom handwerklichen her, musste ich Einiges versuchen, um beim Wasser (den Farben) den Eindruck des Fließens entstehen zu lassen. Denn erst in dem Fließen kommt die Lebendigkeit wirkungsvoll zum Ausdruck. („Alle fließt“ dieser Ausspruch „Panta rhei“ (altgriechisch: πάντα ῥεῖ) geht auf den griechischen Naturphilosophen Heraklit von Ephesos (um 520 – um 460 v. Chr.) zurück.
Nichts bleibt wie es ist, alles verändert sich mit der Zeit. Leben ist Veränderung, Wandel, Wechsel.
Peter S. hat bei seiner Betrachtung den Eindruck gewonnen: „Unendlich scheint der sich ergießende Strom, unaufhaltsam sein Kraft, er wirkt beängstigend und beruhigend zugleich.“ Und Gerd F. hat an den Farbtönungen (grün, weiß) an  seitlichen Farbspritzern und Abstufungen ausgemacht, dass das Wasser „ lebhaft, kraftvoll flussabwärts fließt. Man kann seine Dynamik geradezu hören.“  Andrea C. ist sogar versucht: „…am liebsten zu dem Fluss zu spazieren und davon zu trinken. Und eine Rast am Ufer mit dem Rauschen des Wassers im Hintergrund würde mir ebenfalls gefallen.“, schreibt sie.
4. Störungen
Was wäre ein Leben ohne Störungen. Zwar wünscht man sich oft, dass alles glatt und  problemlos dahin fließt, aber die Wirklichkeit sieht erfahrungsgemäß anders aus. Wie im Bild zu sehen stehen im Wasser etliche kleinere und größere  Felsbrocken, die den Fluss des Wassers zu behindern scheinen. Die Quelle spendet zwar unaufhörlich das Wasser des Lebens, aber es kommt oft nur auf umständliche und verzweigte Wege zu den Durstigen.  Einer der jungen Leute meint sogar in einen der Felsen  einen Kopf mit Cappy zu erkennen. Damit vermenschlicht er die Szenerie. Ja, Menschen können sich dem strömenden lebendigen Wasser entgegenstellen. Überall dort wo das Evangelium nicht verkündigt werden darf, wo keine Bibeln zu erwerben sind, keine Kirchen eröffnet und Menschen aus politischen, religiösen oder ideologischen Gründen der Zugang zur frohen Botschaft verweigert wird, stehen solche Felsbrocken.  Aber auch in einer Umgebung von Abneigung, Missachtung der Menschenwürde, ja Menschenfeindlichkeit wird den Durstigen der Zugang zur Quelle des lebendigen Wassers verwehrt.  Wie das heute in vielen Ländern aussieht kann in den Berichten der Organisation „Open doors“ nachgelesen werden.
Aber diese Hindernisse werden nicht nur negativ  gesehen. Zum Einen ist aus einigen Darlegungen das Zutrauen herauszulesen, dass die Quelle nie versiegt und zum Anderen, dass sie sich immer wieder neue Wege sucht, um zu den Menschen zu gelangen.
P. Sch.: Das Wasser lässt sich nicht aufhalten, fließt seinen Weg, umspült, übersprüht alle Hindernisse.
Andrea Cz. stellt fest: „ Die Hindernisse können nicht verhindern, dass das Wasser fließt. Im Gegenteil, an manchen Steinen ist Leben zu erkennen. Pflanzen wagen sich aus dem Wasser, bekommen durch die Steine Stabilität und Halt.“
P. Sch.: und Dieter O. verweisen sogar auf die Möglichkeit, dass das Wasser die kantigen und rauen Felsbrocken beständig schleift und rundet.
Auch dass Pflanzen auf den Felsen und an den Uferrändern umsonst gute und reichhaltige Nahrung haben, finden alle Kommentatoren. Das sehen sie in dem kräftigen, satten Grün, das die linke und rechte Bildseite besetzt bestätigt. Melina B. interpretiert das Grün auch als die Farbe der Hoffnung wenn sie bemerkt: Viele Menschen versuchen ihren Durst (nach Leben) mit materiellen Dingen oder gar mit Suchtmitteln zu stillen. Gott aber spricht, wer an mich glaubt, dem wird nichts mangeln. Ich meine Hallo? Ist das nicht ausreichend. Ich denke, es ist noch Hoffnung, es ist noch nicht zu spät.“ So weit Melina B.

Gott steht zu seinem Angebot. Er lässt seine Botschaft wirken, selbst dort, wo sie nach unserem menschlichen Ermessen kaum eine Chance zu haben scheint. Und trotzdem erleben wir dies Wunder immer wieder, dass Menschen den Weg zur wahren Quelle des lebendigen Wasser finden.
5. Ausklang: Unser Jahresspruch ist dem Buch der Offenbarung des Johannes entnommen. Verweist uns also in eine für uns ferne Zukunft eines neuen Himmels und einer neuen Erde.  Doch die Quellen dieser Zukunftsvision sind rückblickend schon bei den alten Propheten Hesekiel, Jesaja u.a  zu finden. Sie sind von daher ein fester Bestandteil unseres Glaubensbekenntnisses und unseres Glaubenslebens.
Deshalb gibt Marcel R. die Empfehlung: Auch wenn in dieser ungerechten Welt viele Fragen offen bleiben: Es gibt Hoffnung und sie steht im Überfluss bereit, richte dich aus zwischen deinem Ich und deinem Schöpfer.
Das bedeutet für uns, in Abstimmung mit den Worten Jesu zu der Frau am Jakobsbrunnen: „Wer aber von dem  Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt. ( Joh. 4, 14)
Lassen wir uns also von Gottes Angebot ansprechen und von dieser Quelle lebendigen Wassers trinken, so oft es nötig und möglich ist.
Amen